so urteilen die medien über uns...

Vogtland-Anzeiger (Original Bert Walther, gekürzt) Werkstattfest
der Lebenshilfe an der Hofwiesenstraße, in Plauen - Rolling
Dancers sind I - Tüpfelchen einer gelungenen Feier. Einmalig in
Deutschland. The Rolling Dancers aus Bayern. Ganz besonders
haben es den beiden die lateinamerikanischen Tänze angetan.
Der Lebenshilfe Geschäftsführer Dr. Dietrich Kazmierzak wurde
im Internet auf die beiden Künstler aufmerksam. Die Gäste
kamen bei den Besuchern sehr gut an. Herr Dr. Kazmierzak hatte
im Vorhinein im Internet gesucht, und wurde fündig: seine
Überraschungsgäste, die Rolling Dancers. Dahinter verbergen
sich Annemarie Erndl-Kess und Ludwig Kess, die im Rollstuhl
sitzend, gekonnt ihre Räder im Rhythmus der Tanzmusik
bewegen. Rund fünf Jahre geht das Ehepaar schon auf Tour.
Beide sind an Kinderlähmung erkrankt. Annemarie Erndl-Kess ist
gehbehindert: "Für mich ist der Rollstuhl ein Sportgerät", Ludwig
Kess muss im Rollstuhl sitzen. Von gefesselt kann aber bei ihm
keine Rede sein. Trotz seiner Behinderung versucht Ludwig Kess
gerade auch durch den Tanz zu zeigen, dass vieles möglich ist -
was von den Besuchern mit viel Beifall belohnt wurde. Die
beiden Künstler leben in Osterhofen bei Deggendorf. Sie
trainieren zweimal in der Woche, am Samstag und Sonntag
jeweils zwei Stunden. "Wir würden gerne Nachahmer finden in
unserer Sportart" wünscht sich Ludwig Kess. Aber ein solcher
Sport verlangt viel Engagement und ist nicht mit links zu
machen. In den vergangenen Jahren waren die Rolling Dancers
vor allem in Süddeutschland, Österreich und der Schweiz zu
erleben. "In Plauen sind wir zum ersten Mal" ergänzt Frau Erndl-
Kess. Doch sind sie in den neuen Bundesländer längst keine
unbekannten mehr.

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